Kirchengemeinde St. Jakobus Winsen (Luhe)

Öffnungszeiten Kirchenbüro

Dienstag: 11:00 bis 12:30 Uhr

Donnerstag: 17:00 bis 19:00 Uhr



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Über unsere Kirche

1956 wurde das Pfarrhaus am Borsteler Weg errichtet als damaliges 3. Pfarrhaus der St. Marien-Gemeinde. 1964 wurde ein Gemeindehaus gebaut und am 1. Januar 1965 wurde die Gemeinde als St. Jakobus-Gemeinde selbständig - St. Jakobus feiert also 2015 50-jähriges Jubiläum!. Der Bau einer Kirche erfolgte jedoch nicht. Statt dessen wurde im Park vor dem Gemeindehaus 1966 ein funktionell gestalteter Glockenturm errichtet.

”Markenzeichen” von St. Jakobus ist der achtteilige, zum Kreis geschlossene und zum Abendmahl bestimmte Achtertisch aus Holz, der sich auf die Schilderung von acht Opfertischen bei Ezechiel (Hesekiel 40.41) bezieht.
Zu erwähnen ist ebenfalls der handgeschmiedete siebenarmige Leuchter auf dem Altartisch, entworfen und gestiftet von Moritz Tuch, einem jüdischen Mitbürger. Tuch überlebte in Ausschwitz die Verfolgung durch das NS-Regime und hat lange Jahre bis zu seinem Tode 1989 in Winsen gelebt. Einen gleichen Leuchter hat er auch der St. Marien-Gemeinde gestiftet.

 

Unser Namensgeber

Jakobus der Ältere (auch Jakobus Maior, Jakobus der Große oder spanisch Santiago) († ca. 44 n. Chr.) ist eine Gestalt des Neuen Testaments. Er zählt zu den zwölf Aposteln Jesu Christi. Zusammen mit seinem Bruder Johannes gehört Jakobus neben Andreas und Simon Petrus zu den erstberufenen Jüngern (Mt 4,21 EU; Lk 5,10 EU). Der Name Jakobus ist eine gräzisierte Form des Namens des Erzvaters Jakob. Die erstberufenen Jünger nehmen im Neuen Testament eine besondere Stellung im Kreis der Jünger ein (Lk 8,51 EU), weil Jesus sie an bedeutenden Ereignissen seines Lebens teilnehmen lässt. Jakobus ist zusammen mit Petrus und Johannes im Garten Getsemani (Mt 17,1 EU) bei Jesus und auch auf dem Berg der Verklärung (Mt 26,37 EU), als Jesus mit Elija und Mose spricht. So wird er Zeuge der Verzweiflung Jesu angesichts seines bevorstehenden Leidensweges.
Jakobus und Johannes erhalten von Jesus wegen ihrer ungestümen Wesensart den aramäischen Beinamen Boanerges, was Donnersöhne bedeutet (Mk 3,17 EU, vgl. Lk 9,54 EU). Nach der Auferstehung befindet sich Jakobus mit den anderen Aposteln in Jerusalem (Apg 1,13 EU). Nach (Apg 12,1f EU) wurde er während der Herrschaft des Herodes Agrippa I. über ganz Judäa (41-44 n. Chr.) mit dem Schwert hingerichtet. Sowohl das Markus- als auch das Matthäusevangelium reflektieren seinen gewaltsamen Tod (Mk 10,39 EU; Mt 20,23 EU)

Quelle: Wikipedia. Das Bildnis des JAKOBUS stammt aus einem Fresko an der Kathedrale von Le Puy-en-Velay.